
Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde
Tierheilpraktikerin Claudia Nehls
Am Buchholz 3, 33014 Bad Driburg-Dringenberg
Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334, Handy: 0173/51
57 633
E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de, Internet: www.tierheilkundezentrum.de
Mauke & Strahlfäule..

Unser Tipp bei Mauke:
Bei Mauke hilft Nehls Samoun`s
Maukeweg
Bestens bewährt bei den
verschiedenen Formen der Mauke und Raspe.
Ob trockene, schuppende
mit Pusteln einhergehende Mauke oder nässende, wunde und entzündete Mauke, wie
auch „blumenkohlartige“ Mauke und Raspe:
Nehls Samoun`s Maukeweg
bei Mauke und Raspe und hat sich auch in hartnäckigen sowie chronischen Fällen
bestens bewährt!
Inhaltsstoffe: Nachtkerzenöl u. a.
Anwendung:
Nehls Samoun`s Maukeweg
wird auf alle betroffenen Hautpartien 1 – 2 x täglich dünn mit einem Pinsel
aufgetragen. Bevor die Anwendung begonnen wird, sollten einmalig sämtliche
Reste von bisher verwandten Mitteln mit Kernseife gut abgewaschen werden.
Während der Anwendung sollten die betroffenen Hautbezirke möglichst nicht
zusätzlich gewaschen bzw. abgespritzt, sondern lediglich 1 – 2 x täglich dünn
mit Nehls Samoun`s Maukeweg eingepinselt werden.
Entwicklungshintergrund:
Wir probierten sehr viele Mittel
gegen Mauke bei Samoun, statt besser, wurde die Mauke immer schlimmer. Samoun
reagierte therapieresistent über viele Anwendungen hinaus.
Unser Ziel bei der
Entwicklung war ein schnelles Abheilen von Mauke und Raspe in Verbindung mit
einem möglichst geringen Pflegeaufwand für den Pferdehalter und einem bei der
Anwendung angenehmen Gefühl für das betroffene Pferd (ohne brennen, jucken und
sonstige unangenehme Begleiterscheinungen).
Samoun`s Mauke klang
innerhalb von wenigen Tagen nach Anwendung von Maukeweg vollständig ab, so
bekam unser Produkt seinen Namen. Seither hat sich Nehls Samoun`s Maukeweg auch
bei vielen meiner Patienten in der Praxis bewährt; so dass dieses neue Produkt
unsere natürlichen Ergänzungs- und Pflegemittel nunmehr ergänzt.
Sie
erhalten unsere Ergänzungs- und Pflegemittel in unserem Internetshop
Wir empfehlen
zusätzlich:
Unser
Ergänzungsfuttermittel Nehls Leber & Nieren, da eine Entlastung von Leber
& Nieren zusätzlich zum Erfolg beiträgt.
Hintergrund ist Folgender:
Bei den überwiegenden
Maukeerkrankungen finden sich im Organismus Probleme der Entgiftung, das heißt:
Leber & Nieren sind
überlastet und somit wird die Haut (in diesem Fall infolge einer Mauke) zum
Ausscheidungsorgan „missbraucht“.
Unser Tipp
ist die Kombination Nehls Samoun´s Maukeweg
&
Nehls Leber & Nieren Ergänzungsfuttermittel
Gerade Leber
und Nieren bereiten unseren Pferden oftmals große Probleme.
Unser
Ergänzungsfuttermittel wurde speziell für Probleme der Leber und Nieren
entwickelt und fördert in erster Linie die Entgiftung, den Leber- und
Nierenstoffwechsel.
Zusammensetzung:
Ergänzungsfuttermittel aus getrockneter Kräutermischung in
DAB-Qualität
(Mariendistel, Weidenrinde, Brennessel, Goldrute, Fructus
Cynosbati, Betulae, Herba Equiseti, Gingko)
Fütterung:
Unser
Ergänzungsfuttermittel wird ganzjährig gefüttert und dem Futter untergemischt,
die Mindestfütterung beträgt jedoch 2 Monate
Fütterungsempfehlung je Tier
und Tag:
Pro Pferd und
Tag: 3 – 4 Hände voll (ca. 50 Gramm über die ersten 6 Wochen, danach als
Dauergabe ca. 30 Gramm pro Tag)
Sie
erhalten unsere Ergänzungs- und Pflegemittel in unserem Internetshop
Näheres zu Leber- und
Nierenerkrankungen finden Sie in unserem Link „Leber & Nieren“

Strahlfäule..
Immer wieder wurden wir in der Vergangenheit nach einem natürlichen und
von schädlichen Nebenwirkungen freien Produkt bei Strahlfäule gefragt:
Auch diese „Lücke“ schließen
wir hiermit mit einem neuen Produkt:
„Nehls Strahlfäule-Weg“
Die Anforderungen, die wir an unser Produkt „Nehls Strahlfäule-Weg“
gestellt haben, waren Folgende:
Es soll desinfizierend wirken, antibakteriell, keimtötend und dabei so
pflegend sein, dass das bei Strahlfäule besonders sensitive Hufhorn nicht
angegriffen, sondern zusätzlich, sozusagen als Nebeneffekt, stabilisiert und
gepflegt wird.
Wir glauben: Dies ist gelungen mit „Nehls Strahlfäule-Weg“. „Nehls
Strahlfäule-Weg“ besteht aus ätherischen Ölen, deren Rezeptur so
zusammengestellt wurde, dass eine stark desinfizierende, Keim- und Bakterien
beseitigende Wirkung sofort eintritt. Darüber hinaus greift Nehls
Strahlfäule-Weg das Hufhorn nicht an, sondern beseitigt auf schonende Art
Fäulnisprozesse und Bakterien und pflegt zusätzlich das durch die Fäule
empfindlich gewordene Hufhorn.
Inhaltsstoffe: Verschiedene Öle
KBA, ätherische Öle DAB (u. a. Eukalyptusöl, Salbeiöl)
Anwendung:
Vor Gebrauch Hufhorn mit klarem Wasser gut säubern:
Dies funktioniert am Besten mit einem Wasserschlauch bei aufgehaltenem
Huf; der Wasserstrahl sollte direkt auf die von Strahlfäule betroffenen
Hufbezirke eingestellt werden. Nach dem gründlichen Säubern werden die von
Fäulnis betroffenen Huf- bzw. Strahlbezirke abtgetrocknet. Nach dem Trocknen
wird Nehls Strahlfäule-Weg dünn auf alle betroffenen Hufhorn- und Strahlbezirke
einschließlich Strahlfurche mit einem Pinsel aufgetragen. Wir empfehlen eine
einmal tägliche Anwendung. Zur Unterstützung der Wirksamkeit sollten die
betroffenen Pferde auf trockenem Untergrund stehen/laufen, solange die
Fäulnisprozesse noch nicht ganz beseitigt sind. Falls dies nicht dauernd
möglich ist, so sollte eine „Trockenstellung“ der Hufe zumindest für ca. 2
Stunden nach Anwendung von Nehls Strahlfäule-Weg umgesetzt werden; dies vor dem
Hintergrund, dass Nehls Strahlfäule-Weg besonders gut einwirken kann.
Sie
erhalten unsere Ergänzungs- und Pflegemittel in unserem Internetshop
Zusatztipp:
Auch innerlich sollte bei Strahlfäule Unterstützung gewährt werden. Aus
diesem Grund empfehlen wir die gleichzeitige Fütterung der Biologischen Hufkur.
Die Biologische Hufkur fördert durch ihre Stoffwechsel anregende und
entgiftende Wirkung ein gesundes und qualitatives Hufhornwachstum.
Mehr über die Biologische Hufkur finden Sie im Link „Hufprobleme“.
Zusammensetzung:
Flüssige
Pflanzenmischung DAB-Qualität: u. a. Mariendistel, Solidago, Urtica urens,
Weißdorn, Juniperus communis e fructibus, Artischocke, Birke, Schafgarbe,
Heidekraut, Ginkgo, natürlich enthalten: Zincum, Jod, Kupfer, Sulfur.
Fütterung:
Die Nehls Biologische
Hufkur ist flüssig und wird mit der beiliegenden Spritze einmal täglich oral
(Kurdosierung 10, 6 ml bzw. im Anschluss ggf. 5,3 ml täglich pro Tag und Pferd)
verabreicht.
Sie
erhalten unsere Ergänzungs- und Pflegemittel in unserem Internetshop

Nehls Ergänzungsfutter- und
Pflegemittel werden wie „Anno“ durch unseren
kleinen Familienbetrieb nach
jeder Bestellung frisch und von Hand abgefüllt..
Damit zukünftig keine Verwechslungen und Verwirrungen
mehr bezüglich Namensgleichheiten meiner Produkte zu anderen Produkten entstehen,
sind ab sofort alle meine Produkte mit dem Nehls Logo sowie dem Namen „Nehls“
gekennzeichnet. Dieses garantiert, dass Sie ein Produkt des Tierheilkundezentrums
Claudia Nehls, von dem Sie ggf. viele positive Erfahrungsberichte gelesen
haben, auch wirklich kaufen! Meine Produkte werden ausschließlich durch unser
Tierheilkundezentrum Team vertrieben; es gibt keine Händler oder Zwischenhändler
o. ä. Unsere Ergänzungskräuterfuttermittel enthalten ausschließlich Kräuter
in Deutscher Arzneibuch Qualität ohne Kräutervormischungen, Füllstoffe, Bindestoffe
oder ähnliches. Alle unsere Produkte sind 100% DAB-Qualität und durch viele
positive Praxis-Erfahrungen von mir entwickelt worden. Die Deutsche Arzneibuch-Qualität
ist der höchste Qualitätsmaßstab für Kräuter und alle anderen Produkte (Abkürzung:
DAB-Standard, DAB-Qualität).
Jedes einzelne unserer
Ergänzungskräuterfuttermittel enthält natürlich in den Kräutern vorkommend
(nicht zugesetzt) viele natürliche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine,
welche durch ihre Natürlichkeit in Verbindung mit den sekundären
Pflanzenstoffen vom tierischen Organismus optimal verstoffwechselt werden;
somit wird die zusätzliche Fütterung eines Mineralstofffuttermittels
überflüssig. All unsere Ergänzungsfuttermittel sind zur dauerhaften Fütterung
entwickelt worden und geeignet, auch „vertragen“ sie sich mit ggf.
stattfindenden veterinärmedizinischen, homöopathischen bzw. anderen
alternativen Therapieformen, mit Arzneimitteln, Impfstoffen und Wurmkuren. Eine
Überdosierung ist nicht möglich, so sind die Angaben zur Dosierung Erfahrungs-
und Mittelwerte; die individuell benötigte Dosierung wird nach der
bestmöglichen Wirksamkeit vom Tierhalter selbst bemessen, es entfällt eine
Dosierung nach Gewicht; eine Dosierung erfolgt je nach Schwere des Problems.
Auch können unsere Produkte zu jedem Futtermittel sowie Ergänzungsfuttermittel
gefüttert werden, ohne, dass durch unsere Ergänzungsfuttermittel ein Übschuss
eintreten könnte. Da diese 100% natürlich sind und somit optimal
verstoffwechselt werden, ist es unnötig mit reichlich bemessenen Mengen
zugesetzter Stoffe zu arbeiten. Die im Vergleich zu synthetischen Produkten
geringen Anteile an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen decken den
Bedarf durch die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe in Kombination optimal,
so dass weder Überschüsse noch Mangelerscheinungen eintreten. Auch können
sämtliche unserer Ergänzungskräuterfuttermittel gemeinsam dauerhaft gefüttert
werden, ohne, dass sie sich in ihrer Wirksamkeit negativ beeinträchtigen, auch
darauf habe ich bei der Entwicklung größten Wert gelegt. Es tritt auch kein
„Gewöhnungseffekt“ ein, so, dass die Kräuter keine positive Wirkung mehr
hätten, wenn sie dauernd gefüttert werden; im Gegenteil: zur Prophylaxe sowie
bei chronischen Problemen raten wir eine dauernde Fütterung unbedingt an, da
eine positive Wirkung nur so lange gegeben sein kann, wie auch eine Fütterung
unserer Ergänzungsfuttermittel stattfindet. Auch benötigen unsere Tiere
essentiell eine dauerhafte Zufuhr von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen,
und keine nur zeitweise. Kräuter enthalten keine Kalorien, keinen Zucker, keine
Stärke/Energie und kein Protein. Unsere Ergänzungsfutter- und Pflegemittel sind
allein über uns, das Tierheilkundezentrum Team, zu beziehen:
Wir beraten Sie gerne umfassend und kostenlos!
Mauke & Strahlfäule
(Pferdeanzeiger 01/08)
|
Gerade im Herbst, Winter und zeitigem
Frühjahr tritt oft die gefürchtete Mauke und/oder Strahlfäule auf. Lokale Ursachen
liegen in matschigem, von Kot, Harn und Ammoniak getränkten Ausläufen und Ställen,
mangelhafter Bewegung und/oder fehlerhafter bzw. ausbleibender Hufpflege bei
der Strahlfäule. Organische Ursachen beider Erkrankungen liegen oftmals in einer
fehlerhaften Fütterung mit unzureichender oder übermäßiger bzw. von Imbalancen
getragenen Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung. Auch ein Übermaß
an Zucker und/oder Proteinen ist beteiligt an der Entstehung. Bei der Mauke-Erkrankung
findet man häufig neben der Mauke erhöhte Leberwerte, welche das Krankheitsgeschehen
ebenfalls begünstigen; obwohl diese ja schon für sich eine ernstzunehmende Erkrankung
darstellen.
Definition:
Mauke definiert sich in einer akuten, schnell ins chronische Stadium übergehenden
exzematösen Dermatitis. Meist beginnt die Mauke in der Fesselbeuge, besonders
an den Hintergliedmaßen, und steigt bei Pferden mit langem Behang nicht selten
bis zum Mittelfuß, also dem Tarsal- und Karpalgelenk auf. Bei länger bestehendem
Krankheitsverlauf kommt es zur Sklerotisierung im Bereich der Unterhaut.
Entstehung & Symptomatik:
Am Anfang besteht meist nur eine leichte Rötung der Haut in der Fesselbeuge.
Mauke ist mit ständigem Juckreiz verbunden. Durch die dann eintretende Irritation
der Hautoberfläche, durch das ständige Reiben und Stampfen, sowie auch durch
Noxen wie Nässe, Harn, Ammoniak, Kot, Schmutz und bakteriendurchsetztem Matsch
geht die anfangs bestehende Dermatitis erythematosa in eine Dermatitis madidans
und im Endstadium in eine Dermatitis crustosa über. Das heißt, eine anfangs
bestehende nur leichte Hautirritation verändert sich in relativ kurzer Zeit
zu einer ernsthaften Erkrankung mit deutlichen Entzündungsanzeichen. Nicht nur
das Hautbild verschlimmert sich relativ schnell, auch steigt die Mauke von der
Fesselbeuge in relativ schneller Zeit bis zum Mittelfuß hinauf. Beteiligt sind
immer Bakterien. Oft besteht auch eine Beteiligung bzw. Auslösung der Mauke
durch Chorioptesmilben. Besonders betroffen sind Pferde mit langem Kötenbehang;
was jedoch im Umkehrschluss nicht heißen darf, den Kötenbehang vorsorglich abzuschneiden,
da hierdurch die Pferde im Allgemeinen empfindlicher für Mauke werden; da Wasser,
Regenwasser und Schmutz nicht mehr ungehindert ablaufen können.
Bei langem Kötenbehang wie auch bei Pferden ohne langen Kötenbehang sollte zur
Vorbeugung der Mauke der sich sammelnde Schmutz trocken ausgebürstet werden.
Unserer Erfahrung nach provoziert der Pferdehalter bei jedem Pferd früher oder
später eine auftretende Mauke durch oftmaliges Abspritzen der Beine. Tägliches
oder fast tägliches Abspritzen der Beine, um gerade in der Herbst- und Winterzeit
sich sammelnden Schmutz zu entfernen, ist zwar oftmalige Praxis in den Pferdeställen,
sollte jedoch tunlichst unterlassen werden, da die Haut ihre natürliche Schutzbarriere
verliert und somit empfänglich für sämtliche Erkrankungen und Probleme wird
. Bewährt hat sich: Schmutz trocknen lassen und dann vorsichtig ausbürsten.
So bleibt die empfindliche Haut in den Fesselbeugen widerstandsfähig und wird
nicht sensibilisiert für eine Hauterkrankung wie die Mauke.
Prophylaktische Maßnahmen und Therapie:
Über lokaler Prophylaxe hinaus spielt auch die Fütterung eine große Rolle zur
Vermeidung wie auch Regulierung der Mauke. Mauke tritt oft in Verbindung mit
erhöhten Leberwerten auf, was meist anzeigt, dass die Fütterung zu Protein reich
gestaltet wird bzw. nicht für eine Entgiftung der Leber durch geeignete entgiftende
und Leber stärkende natürliche Ergänzungsfuttermittel gesorgt wird. Gerade bei
disponierten Pferden sollte daher eine stetige Entgiftung in Form von speziellen
Kräutermischungen täglich in der Fütterung eingesetzt werden. Das Naturtier
Pferd ist in unserer heutigen Umwelt und bei unserer derzeitigen Pferdefütterung
mehr denn je auf eine Entgiftung, Leber- und Nierenstärkung angewiesen, dies
gilt für jedes Pferd, nicht nur für das Mauke disponierte bzw. an Mauke erkrankte
Pferd. Einem gesunden Pferd macht auch eine tägliche Bewegung in Regenzeiten
im Matsch kaum etwas aus; eine Mauke entwickeln lediglich Pferde, welche durch
Schwächen im Organismus, wie zum Beispiel eine zu Protein reiche Ernährung,
erhöhte Leberwerte, Probleme im Hautstoffwechsel oder Stoffwechsel, Ungleichgewichte
der Darmflora, welche für das Immunsystem und die Abwehr eine tragende Rolle
spielt, disponiert sind.
Ist jedoch erst einmal eine Mauke aufgetreten, sollte eine hygienisch einwandfreie
Haltung bis zur Symptomfreiheit zwingend gegeben sein. Ein an Mauke erkranktes
Pferd weiterhin einem Bakterien überfluteten Matschboden bzw. Harn, Kot und
Ammoniak auszusetzen, würde eine Heilung fast unmöglich machen. Bereits erkrankte
Pferde sollten somit hygienisch einwandfrei und trocken gehalten werden. Die
veterinärmedizinische Therapie besteht in Salben mit Zinkoxid, Salicylsäure
und Prednisolon. Zusätzlich werden Waschungen mit mildem Seifenwasser und auch
mit 3%iger Wasserstoffperoxidlösung empfohlen und Jodlösungen eingesetzt. Unsere
natürliche Therapie geht sanft ans Maukeproblem: Einmal mit Kernseife alle Reste
ggf. vorhandener bisheriger Therapiemittel warm abwaschen und sodann einmal
täglich Nehls Samoun`s Maukeweg auftragen. Nehls Samoun`s Maukeweg ist ein pflegendes
u. a. aus Nachtkerzenöl kontrolliert biologischer Anbau bestehendes lokal einzusetzendes
Präparat. Innerlich empfehlen wir eine Entgiftung mit unserem Nehls Leber &
Nierenergänzungsfuttermittel, welches dem Krippenfutter zugefügt wird, um die
Entgiftungsorgane zu entlasten und zu stärken. Darüber hinaus empfehlen wir
den Einsatz von kontrolliert biologischem Nehls Nachtkerzenöl in der Fütterung;
um das betroffene Pferd mit essentiellen Fettsäuren zu versorgen und die Haut
auch von innen zu stärken. Obwohl diese Therapie eine völlig sanfte Therapieform
im Wege der Fütterung mit Ergänzungsfuttermitteln bzw. einem pflegendem lokal
einzusetzendem Produkt darstellt, hat sich die Kombination bestens bewährt und
selbst therapieresistente und sehr hartnäckige Maukeerkrankungen konnten reguliert
werden.
Definition:
Strahlfäule bezeichnet die Zersetzung des Strahlhorns durch Einwirkung von Fäulniserregern
und sporenlosen Anaerobiern (Baktieren).
Symptomatik:
Der Hornstrahl ist zerklüftet und in den Furchen sammelt sich eine übelriechende,
schmierige, grau-weiß bis schwarze Masse an. Meist breitet sich die Strahlfäule
von der mittleren Strahlfurche auf die übrigen Teile des Hornstrahls aus. Durch
eine länger bestehende Strahlfäule wird die Entstehung eines Trachtenzwanghufes
begünstigt. Auf der Hornwand des betroffenen Hufes bilden sich Ringe als Folge
einer produktiven und langsam fortschreitenden Saumlederhautentzündung. Bei
langanhaltender Strahlfäule mit ausgeprägter Symptomatik liegen die Papillen
der Strahllederhaut frei; dieses ist schmerzlich für die betroffenen Pferde,
so dass in diesem Stadium meist eine Lahmheit auftritt.
Entstehung:
Das Strahlhorn ist gegenüber bestimmten Verschmutzungen sehr empfindlich; sofern
es sich um Verschmutzungen mit enthaltenen Fäulnisbakterien und ammoniakhaltigem
Harn handelt. Eine schlechte Hufpflege, mangelhafte Bewegung sowie ein Beschlag,
der den Strahl teilweise oder ganz bedeckt, zum Beispiel in Form von Steghufeisen
oder Sohlen, Ausschäumungen usw., den Zutritt von Luft ganz oder teilweise verhindert,
begünstigt die Entstehung der Strahlfäule.
Abgrenzung zu Hufkrebs:
Dem Huf- oder Strahlkrebs liegt eine mangelhafte oder ausbleibende Verhornung
der Epithelien zugrunde. Im Gegensatz dazu wird bei der Strahlfäule das produzierte
Horn durch Fäulnis und Zersetzung zerstört. Die klinischen Bilder ähneln sich.
Bei der Strahlfäule fehlen jedoch meist die zottigen Wucherungen der Strahllederhaut,
die für Hufkrebs typisch sind. Pferde, welche bereits an einem Trachtenzwanghuf
leiden bzw. Pferde, bei denen die Strahlfurchen sehr eng sind, besitzen eine
Disposition zur Strahlfäule, welche nur durch dauernde prophylaktische Maßnahmen
nicht zum Ausbruch kommt.
Prophylaxe & Therapie:
Die Prophylaxe besteht in einer regelmäßigen Hufpflege, möglichst viel Bewegung
zur Förderung der Durchblutung, hygienischem Stall- und Außenaufenthalt sowie
einer annähernd optimalen individuellen Fütterung des Pferdes ohne nennenswerte
Mangelerscheinungen und Überschüsse. Möglichst vermieden bzw. nur bei therapeutischer
Indikation einzusetzen sind sämtliche Maßnahmen am Huf, welche die Luftzufuhr
einschränken bzw. ausschalten. Die erste Maßnahme besteht darin, die losen Teile
des Hornstrahls gründlich zu entfernen, so dass keine Taschen zurückbleiben.
Die lokale Therapie besteht aus viel Bewegung im Freien auf hygienisch einwandfreiem
Untergrund sowie eines trockenen und hygienischen Stallaufenthaltes. Die veterinärmedizinische
Therapie empfiehlt die regelmäßige lokale Behandlung mit 10%iger Kupfersulfatlösung
bzw. mit Wasserstoffperoxid. Wir behandeln die Strahlfäule mit Nehls Strahlfäule-Weg,
welches eine sanft desinfizierende und pflegende, jedoch zusätzlich Keim- und
Bakterien tötende Wirkung durch ätherische Öle aufweist. Auch empfehlen wir
Naturheilkundler eine innerliche und somit ganzheitliche Therapie der Strahlfäule.
Neues Horn muss ja zwingend in guter Qualität produziert werden; unserer Meinung
nach reicht es nicht aus, ausschließlich den Fäulnisprozess lokal zu bekämpfen;
da nicht zuletzt die Bildung von gesundem Strahl- und Hufhorn einen wichtigen
Baustein in der Behandlung darstellt. So empfehlen wir als innerliche Gabe die
Fütterung der Nehls Biologischen Hufkur, welche das Horn zu qualitativem und
beschleunigtem Wachstum anregt.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Internetseite. Bei Fragen
können Sie uns gerne telefonisch kontaktieren, unser Team steht Ihnen mit Rat
und Tat zur Verfügung.
Tierheilkundezentrum, Tierheilpraktikerin Claudia Nehls, Am Buchholz 3, 33014
Bad Driburg, Tel.: 05648/963335, Mobil: 0173/5157633, Fax: 05648/963334, Internet:
www.tierheilkundezentrum.de, E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de