Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde

Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Am Buchholz 3, 33014 Bad Driburg-Dringenberg

Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334, Handy: 0173/51 57 633

E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de, Internet: www.tierheilkundezentrum.de

 

Mauke & Strahlfäule..

 

 

Unser Tipp bei Mauke:

 

Bei Mauke hilft Nehls Samoun`s Maukeweg

 

Bestens bewährt bei den verschiedenen Formen der Mauke und Raspe.

Ob trockene, schuppende mit Pusteln einhergehende Mauke oder nässende, wunde und entzündete Mauke, wie auch „blumenkohlartige“ Mauke und Raspe:

Nehls Samoun`s Maukeweg bei Mauke und Raspe und hat sich auch in hartnäckigen sowie chronischen Fällen bestens bewährt!

 

Inhaltsstoffe: Nachtkerzenöl u. a.

 

Anwendung:

Nehls Samoun`s Maukeweg wird auf alle betroffenen Hautpartien 1 – 2 x täglich dünn mit einem Pinsel aufgetragen. Bevor die Anwendung begonnen wird, sollten einmalig sämtliche Reste von bisher verwandten Mitteln mit Kernseife gut abgewaschen werden. Während der Anwendung sollten die betroffenen Hautbezirke möglichst nicht zusätzlich gewaschen bzw. abgespritzt, sondern lediglich 1 – 2 x täglich dünn mit Nehls Samoun`s Maukeweg eingepinselt werden.

 

Entwicklungshintergrund:

 

Wir probierten sehr viele Mittel gegen Mauke bei Samoun, statt besser, wurde die Mauke immer schlimmer. Samoun reagierte therapieresistent über viele Anwendungen hinaus.

Unser Ziel bei der Entwicklung war ein schnelles Abheilen von Mauke und Raspe in Verbindung mit einem möglichst geringen Pflegeaufwand für den Pferdehalter und einem bei der Anwendung angenehmen Gefühl für das betroffene Pferd (ohne brennen, jucken und sonstige unangenehme Begleiterscheinungen).

 

Samoun`s Mauke klang innerhalb von wenigen Tagen nach Anwendung von Maukeweg vollständig ab, so bekam unser Produkt seinen Namen. Seither hat sich Nehls Samoun`s Maukeweg auch bei vielen meiner Patienten in der Praxis bewährt; so dass dieses neue Produkt unsere natürlichen Ergänzungs- und Pflegemittel nunmehr ergänzt.



Sie erhalten unsere Ergänzungs- und Pflegemittel in unserem Internetshop

 

Wir empfehlen zusätzlich:

 

Unser Ergänzungsfuttermittel Nehls Leber & Nieren, da eine Entlastung von Leber & Nieren zusätzlich zum Erfolg beiträgt.

Hintergrund ist Folgender:

Bei den überwiegenden Maukeerkrankungen finden sich im Organismus Probleme der Entgiftung, das heißt:

Leber & Nieren sind überlastet und somit wird die Haut (in diesem Fall infolge einer Mauke) zum Ausscheidungsorgan „missbraucht“.

 

Unser Tipp

 

ist die Kombination Nehls Samoun´s Maukeweg

&

Nehls Leber & Nieren Ergänzungsfuttermittel

 

Gerade Leber und Nieren bereiten unseren Pferden oftmals große Probleme.

Unser Ergänzungsfuttermittel wurde speziell für Probleme der Leber und Nieren entwickelt und fördert in erster Linie die Entgiftung, den Leber- und Nierenstoffwechsel.

 

Zusammensetzung:

Ergänzungsfuttermittel aus getrockneter Kräutermischung in DAB-Qualität

(Mariendistel, Weidenrinde, Brennessel, Goldrute, Fructus Cynosbati, Betulae, Herba Equiseti, Gingko)

 

Fütterung:

Unser Ergänzungsfuttermittel wird ganzjährig gefüttert und dem Futter untergemischt, die Mindestfütterung beträgt jedoch 2 Monate

 

Fütterungsempfehlung je Tier und Tag:

Pro Pferd und Tag: 3 – 4 Hände voll (ca. 50 Gramm über die ersten 6 Wochen, danach als Dauergabe ca. 30 Gramm pro Tag)

 

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Näheres zu Leber- und Nierenerkrankungen finden Sie in unserem Link „Leber & Nieren“

 

 

Strahlfäule..

 

Immer wieder wurden wir in der Vergangenheit nach einem natürlichen und von schädlichen Nebenwirkungen freien Produkt bei Strahlfäule gefragt:

 

Auch diese „Lücke“ schließen wir hiermit mit einem neuen Produkt:

 

„Nehls Strahlfäule-Weg“

 

Die Anforderungen, die wir an unser Produkt „Nehls Strahlfäule-Weg“ gestellt haben, waren Folgende:

 

Es soll desinfizierend wirken, antibakteriell, keimtötend und dabei so pflegend sein, dass das bei Strahlfäule besonders sensitive Hufhorn nicht angegriffen, sondern zusätzlich, sozusagen als Nebeneffekt, stabilisiert und gepflegt wird.

 

Wir glauben: Dies ist gelungen mit „Nehls Strahlfäule-Weg“. „Nehls Strahlfäule-Weg“ besteht aus ätherischen Ölen, deren Rezeptur so zusammengestellt wurde, dass eine stark desinfizierende, Keim- und Bakterien beseitigende Wirkung sofort eintritt. Darüber hinaus greift Nehls Strahlfäule-Weg das Hufhorn nicht an, sondern beseitigt auf schonende Art Fäulnisprozesse und Bakterien und pflegt zusätzlich das durch die Fäule empfindlich gewordene Hufhorn.

 

Inhaltsstoffe: Verschiedene Öle KBA, ätherische Öle DAB (u. a. Eukalyptusöl, Salbeiöl)

 

Anwendung:

Vor Gebrauch Hufhorn mit klarem Wasser gut säubern:

Dies funktioniert am Besten mit einem Wasserschlauch bei aufgehaltenem Huf; der Wasserstrahl sollte direkt auf die von Strahlfäule betroffenen Hufbezirke eingestellt werden. Nach dem gründlichen Säubern werden die von Fäulnis betroffenen Huf- bzw. Strahlbezirke abtgetrocknet. Nach dem Trocknen wird Nehls Strahlfäule-Weg dünn auf alle betroffenen Hufhorn- und Strahlbezirke einschließlich Strahlfurche mit einem Pinsel aufgetragen. Wir empfehlen eine einmal tägliche Anwendung. Zur Unterstützung der Wirksamkeit sollten die betroffenen Pferde auf trockenem Untergrund stehen/laufen, solange die Fäulnisprozesse noch nicht ganz beseitigt sind. Falls dies nicht dauernd möglich ist, so sollte eine „Trockenstellung“ der Hufe zumindest für ca. 2 Stunden nach Anwendung von Nehls Strahlfäule-Weg umgesetzt werden; dies vor dem Hintergrund, dass Nehls Strahlfäule-Weg besonders gut einwirken kann.

 

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Zusatztipp:

 

Auch innerlich sollte bei Strahlfäule Unterstützung gewährt werden. Aus diesem Grund empfehlen wir die gleichzeitige Fütterung der Biologischen Hufkur. Die Biologische Hufkur fördert durch ihre Stoffwechsel anregende und entgiftende Wirkung ein gesundes und qualitatives Hufhornwachstum.

 

Mehr über die Biologische Hufkur finden Sie im Link „Hufprobleme“.

 

Zusammensetzung:

Flüssige Pflanzenmischung DAB-Qualität:  u. a. Mariendistel, Solidago, Urtica urens, Weißdorn, Juniperus communis e fructibus, Artischocke, Birke, Schafgarbe, Heidekraut, Ginkgo, natürlich enthalten: Zincum, Jod, Kupfer, Sulfur.

 

Fütterung:

Die Nehls Biologische Hufkur ist flüssig und wird mit der beiliegenden Spritze einmal täglich oral (Kurdosierung 10, 6 ml bzw. im Anschluss ggf. 5,3 ml täglich pro Tag und Pferd) verabreicht.

 

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Nehls Ergänzungsfutter- und Pflegemittel werden wie „Anno“ durch unseren

kleinen Familienbetrieb nach jeder Bestellung frisch und von Hand abgefüllt..

 

Damit zukünftig keine Verwechslungen und Verwirrungen mehr bezüglich Namensgleichheiten meiner Produkte zu anderen Produkten entstehen, sind ab sofort alle meine Produkte mit dem Nehls Logo sowie dem Namen „Nehls“ gekennzeichnet. Dieses garantiert, dass Sie ein Produkt des Tierheilkundezentrums Claudia Nehls, von dem Sie ggf. viele positive Erfahrungsberichte gelesen haben, auch wirklich kaufen! Meine Produkte werden ausschließlich durch unser Tierheilkundezentrum Team vertrieben; es gibt keine Händler oder Zwischenhändler o. ä. Unsere Ergänzungskräuterfuttermittel enthalten ausschließlich Kräuter in Deutscher Arzneibuch Qualität ohne Kräutervormischungen, Füllstoffe, Bindestoffe oder ähnliches. Alle unsere Produkte sind 100% DAB-Qualität und durch viele positive Praxis-Erfahrungen von mir entwickelt worden. Die Deutsche Arzneibuch-Qualität ist der höchste Qualitätsmaßstab für Kräuter und alle anderen Produkte (Abkürzung: DAB-Standard, DAB-Qualität).

 

Jedes einzelne unserer Ergänzungskräuterfuttermittel enthält natürlich in den Kräutern vorkommend (nicht zugesetzt) viele natürliche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, welche durch ihre Natürlichkeit in Verbindung mit den sekundären Pflanzenstoffen vom tierischen Organismus optimal verstoffwechselt werden; somit wird die zusätzliche Fütterung eines Mineralstofffuttermittels überflüssig. All unsere Ergänzungsfuttermittel sind zur dauerhaften Fütterung entwickelt worden und geeignet, auch „vertragen“ sie sich mit ggf. stattfindenden veterinärmedizinischen, homöopathischen bzw. anderen alternativen Therapieformen, mit Arzneimitteln, Impfstoffen und Wurmkuren. Eine Überdosierung ist nicht möglich, so sind die Angaben zur Dosierung Erfahrungs- und Mittelwerte; die individuell benötigte Dosierung wird nach der bestmöglichen Wirksamkeit vom Tierhalter selbst bemessen, es entfällt eine Dosierung nach Gewicht; eine Dosierung erfolgt je nach Schwere des Problems. Auch können unsere Produkte zu jedem Futtermittel sowie Ergänzungsfuttermittel gefüttert werden, ohne, dass durch unsere Ergänzungsfuttermittel ein Übschuss eintreten könnte. Da diese 100% natürlich sind und somit optimal verstoffwechselt werden, ist es unnötig mit reichlich bemessenen Mengen zugesetzter Stoffe zu arbeiten. Die im Vergleich zu synthetischen Produkten geringen Anteile an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen decken den Bedarf durch die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe in Kombination optimal, so dass weder Überschüsse noch Mangelerscheinungen eintreten. Auch können sämtliche unserer Ergänzungskräuterfuttermittel gemeinsam dauerhaft gefüttert werden, ohne, dass sie sich in ihrer Wirksamkeit negativ beeinträchtigen, auch darauf habe ich bei der Entwicklung größten Wert gelegt. Es tritt auch kein „Gewöhnungseffekt“ ein, so, dass die Kräuter keine positive Wirkung mehr hätten, wenn sie dauernd gefüttert werden; im Gegenteil: zur Prophylaxe sowie bei chronischen Problemen raten wir eine dauernde Fütterung unbedingt an, da eine positive Wirkung nur so lange gegeben sein kann, wie auch eine Fütterung unserer Ergänzungsfuttermittel stattfindet. Auch benötigen unsere Tiere essentiell eine dauerhafte Zufuhr von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, und keine nur zeitweise. Kräuter enthalten keine Kalorien, keinen Zucker, keine Stärke/Energie und kein Protein. Unsere Ergänzungsfutter- und Pflegemittel sind allein über uns, das Tierheilkundezentrum Team, zu beziehen:

 

Wir beraten Sie gerne umfassend und kostenlos!

 

Mauke & Strahlfäule
(Pferdeanzeiger 01/08)



Gerade im Herbst, Winter und zeitigem Frühjahr tritt oft die gefürchtete Mauke und/oder Strahlfäule auf. Lokale Ursachen liegen in matschigem, von Kot, Harn und Ammoniak getränkten Ausläufen und Ställen, mangelhafter Bewegung und/oder fehlerhafter bzw. ausbleibender Hufpflege bei der Strahlfäule. Organische Ursachen beider Erkrankungen liegen oftmals in einer fehlerhaften Fütterung mit unzureichender oder übermäßiger bzw. von Imbalancen getragenen Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung. Auch ein Übermaß an Zucker und/oder Proteinen ist beteiligt an der Entstehung. Bei der Mauke-Erkrankung findet man häufig neben der Mauke erhöhte Leberwerte, welche das Krankheitsgeschehen ebenfalls begünstigen; obwohl diese ja schon für sich eine ernstzunehmende Erkrankung darstellen.

Mauke

Definition:

Mauke definiert sich in einer akuten, schnell ins chronische Stadium übergehenden exzematösen Dermatitis. Meist beginnt die Mauke in der Fesselbeuge, besonders an den Hintergliedmaßen, und steigt bei Pferden mit langem Behang nicht selten bis zum Mittelfuß, also dem Tarsal- und Karpalgelenk auf. Bei länger bestehendem Krankheitsverlauf kommt es zur Sklerotisierung im Bereich der Unterhaut.

Entstehung & Symptomatik:

Am Anfang besteht meist nur eine leichte Rötung der Haut in der Fesselbeuge. Mauke ist mit ständigem Juckreiz verbunden. Durch die dann eintretende Irritation der Hautoberfläche, durch das ständige Reiben und Stampfen, sowie auch durch Noxen wie Nässe, Harn, Ammoniak, Kot, Schmutz und bakteriendurchsetztem Matsch geht die anfangs bestehende Dermatitis erythematosa in eine Dermatitis madidans und im Endstadium in eine Dermatitis crustosa über. Das heißt, eine anfangs bestehende nur leichte Hautirritation verändert sich in relativ kurzer Zeit zu einer ernsthaften Erkrankung mit deutlichen Entzündungsanzeichen. Nicht nur das Hautbild verschlimmert sich relativ schnell, auch steigt die Mauke von der Fesselbeuge in relativ schneller Zeit bis zum Mittelfuß hinauf. Beteiligt sind immer Bakterien. Oft besteht auch eine Beteiligung bzw. Auslösung der Mauke durch Chorioptesmilben. Besonders betroffen sind Pferde mit langem Kötenbehang; was jedoch im Umkehrschluss nicht heißen darf, den Kötenbehang vorsorglich abzuschneiden, da hierdurch die Pferde im Allgemeinen empfindlicher für Mauke werden; da Wasser, Regenwasser und Schmutz nicht mehr ungehindert ablaufen können.

Bei langem Kötenbehang wie auch bei Pferden ohne langen Kötenbehang sollte zur Vorbeugung der Mauke der sich sammelnde Schmutz trocken ausgebürstet werden. Unserer Erfahrung nach provoziert der Pferdehalter bei jedem Pferd früher oder später eine auftretende Mauke durch oftmaliges Abspritzen der Beine. Tägliches oder fast tägliches Abspritzen der Beine, um gerade in der Herbst- und Winterzeit sich sammelnden Schmutz zu entfernen, ist zwar oftmalige Praxis in den Pferdeställen, sollte jedoch tunlichst unterlassen werden, da die Haut ihre natürliche Schutzbarriere verliert und somit empfänglich für sämtliche Erkrankungen und Probleme wird . Bewährt hat sich: Schmutz trocknen lassen und dann vorsichtig ausbürsten. So bleibt die empfindliche Haut in den Fesselbeugen widerstandsfähig und wird nicht sensibilisiert für eine Hauterkrankung wie die Mauke.

Prophylaktische Maßnahmen und Therapie:

Über lokaler Prophylaxe hinaus spielt auch die Fütterung eine große Rolle zur Vermeidung wie auch Regulierung der Mauke. Mauke tritt oft in Verbindung mit erhöhten Leberwerten auf, was meist anzeigt, dass die Fütterung zu Protein reich gestaltet wird bzw. nicht für eine Entgiftung der Leber durch geeignete entgiftende und Leber stärkende natürliche Ergänzungsfuttermittel gesorgt wird. Gerade bei disponierten Pferden sollte daher eine stetige Entgiftung in Form von speziellen Kräutermischungen täglich in der Fütterung eingesetzt werden. Das Naturtier Pferd ist in unserer heutigen Umwelt und bei unserer derzeitigen Pferdefütterung mehr denn je auf eine Entgiftung, Leber- und Nierenstärkung angewiesen, dies gilt für jedes Pferd, nicht nur für das Mauke disponierte bzw. an Mauke erkrankte Pferd. Einem gesunden Pferd macht auch eine tägliche Bewegung in Regenzeiten im Matsch kaum etwas aus; eine Mauke entwickeln lediglich Pferde, welche durch Schwächen im Organismus, wie zum Beispiel eine zu Protein reiche Ernährung, erhöhte Leberwerte, Probleme im Hautstoffwechsel oder Stoffwechsel, Ungleichgewichte der Darmflora, welche für das Immunsystem und die Abwehr eine tragende Rolle spielt, disponiert sind.

Ist jedoch erst einmal eine Mauke aufgetreten, sollte eine hygienisch einwandfreie Haltung bis zur Symptomfreiheit zwingend gegeben sein. Ein an Mauke erkranktes Pferd weiterhin einem Bakterien überfluteten Matschboden bzw. Harn, Kot und Ammoniak auszusetzen, würde eine Heilung fast unmöglich machen. Bereits erkrankte Pferde sollten somit hygienisch einwandfrei und trocken gehalten werden. Die veterinärmedizinische Therapie besteht in Salben mit Zinkoxid, Salicylsäure und Prednisolon. Zusätzlich werden Waschungen mit mildem Seifenwasser und auch mit 3%iger Wasserstoffperoxidlösung empfohlen und Jodlösungen eingesetzt. Unsere natürliche Therapie geht sanft ans Maukeproblem: Einmal mit Kernseife alle Reste ggf. vorhandener bisheriger Therapiemittel warm abwaschen und sodann einmal täglich Nehls Samoun`s Maukeweg auftragen. Nehls Samoun`s Maukeweg ist ein pflegendes u. a. aus Nachtkerzenöl kontrolliert biologischer Anbau bestehendes lokal einzusetzendes Präparat. Innerlich empfehlen wir eine Entgiftung mit unserem Nehls Leber & Nierenergänzungsfuttermittel, welches dem Krippenfutter zugefügt wird, um die Entgiftungsorgane zu entlasten und zu stärken. Darüber hinaus empfehlen wir den Einsatz von kontrolliert biologischem Nehls Nachtkerzenöl in der Fütterung; um das betroffene Pferd mit essentiellen Fettsäuren zu versorgen und die Haut auch von innen zu stärken. Obwohl diese Therapie eine völlig sanfte Therapieform im Wege der Fütterung mit Ergänzungsfuttermitteln bzw. einem pflegendem lokal einzusetzendem Produkt darstellt, hat sich die Kombination bestens bewährt und selbst therapieresistente und sehr hartnäckige Maukeerkrankungen konnten reguliert werden.

Strahlfäule

Definition:

Strahlfäule bezeichnet die Zersetzung des Strahlhorns durch Einwirkung von Fäulniserregern und sporenlosen Anaerobiern (Baktieren).

Symptomatik:

Der Hornstrahl ist zerklüftet und in den Furchen sammelt sich eine übelriechende, schmierige, grau-weiß bis schwarze Masse an. Meist breitet sich die Strahlfäule von der mittleren Strahlfurche auf die übrigen Teile des Hornstrahls aus. Durch eine länger bestehende Strahlfäule wird die Entstehung eines Trachtenzwanghufes begünstigt. Auf der Hornwand des betroffenen Hufes bilden sich Ringe als Folge einer produktiven und langsam fortschreitenden Saumlederhautentzündung. Bei langanhaltender Strahlfäule mit ausgeprägter Symptomatik liegen die Papillen der Strahllederhaut frei; dieses ist schmerzlich für die betroffenen Pferde, so dass in diesem Stadium meist eine Lahmheit auftritt.

Entstehung:

Das Strahlhorn ist gegenüber bestimmten Verschmutzungen sehr empfindlich; sofern es sich um Verschmutzungen mit enthaltenen Fäulnisbakterien und ammoniakhaltigem Harn handelt. Eine schlechte Hufpflege, mangelhafte Bewegung sowie ein Beschlag, der den Strahl teilweise oder ganz bedeckt, zum Beispiel in Form von Steghufeisen oder Sohlen, Ausschäumungen usw., den Zutritt von Luft ganz oder teilweise verhindert, begünstigt die Entstehung der Strahlfäule.

Abgrenzung zu Hufkrebs:

Dem Huf- oder Strahlkrebs liegt eine mangelhafte oder ausbleibende Verhornung der Epithelien zugrunde. Im Gegensatz dazu wird bei der Strahlfäule das produzierte Horn durch Fäulnis und Zersetzung zerstört. Die klinischen Bilder ähneln sich. Bei der Strahlfäule fehlen jedoch meist die zottigen Wucherungen der Strahllederhaut, die für Hufkrebs typisch sind. Pferde, welche bereits an einem Trachtenzwanghuf leiden bzw. Pferde, bei denen die Strahlfurchen sehr eng sind, besitzen eine Disposition zur Strahlfäule, welche nur durch dauernde prophylaktische Maßnahmen nicht zum Ausbruch kommt.

Prophylaxe & Therapie:

Die Prophylaxe besteht in einer regelmäßigen Hufpflege, möglichst viel Bewegung zur Förderung der Durchblutung, hygienischem Stall- und Außenaufenthalt sowie einer annähernd optimalen individuellen Fütterung des Pferdes ohne nennenswerte Mangelerscheinungen und Überschüsse. Möglichst vermieden bzw. nur bei therapeutischer Indikation einzusetzen sind sämtliche Maßnahmen am Huf, welche die Luftzufuhr einschränken bzw. ausschalten. Die erste Maßnahme besteht darin, die losen Teile des Hornstrahls gründlich zu entfernen, so dass keine Taschen zurückbleiben. Die lokale Therapie besteht aus viel Bewegung im Freien auf hygienisch einwandfreiem Untergrund sowie eines trockenen und hygienischen Stallaufenthaltes. Die veterinärmedizinische Therapie empfiehlt die regelmäßige lokale Behandlung mit 10%iger Kupfersulfatlösung bzw. mit Wasserstoffperoxid. Wir behandeln die Strahlfäule mit Nehls Strahlfäule-Weg, welches eine sanft desinfizierende und pflegende, jedoch zusätzlich Keim- und Bakterien tötende Wirkung durch ätherische Öle aufweist. Auch empfehlen wir Naturheilkundler eine innerliche und somit ganzheitliche Therapie der Strahlfäule. Neues Horn muss ja zwingend in guter Qualität produziert werden; unserer Meinung nach reicht es nicht aus, ausschließlich den Fäulnisprozess lokal zu bekämpfen; da nicht zuletzt die Bildung von gesundem Strahl- und Hufhorn einen wichtigen Baustein in der Behandlung darstellt. So empfehlen wir als innerliche Gabe die Fütterung der Nehls Biologischen Hufkur, welche das Horn zu qualitativem und beschleunigtem Wachstum anregt.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Internetseite. Bei Fragen können Sie uns gerne telefonisch kontaktieren, unser Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.

Tierheilkundezentrum, Tierheilpraktikerin Claudia Nehls, Am Buchholz 3, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05648/963335, Mobil: 0173/5157633, Fax: 05648/963334, Internet: www.tierheilkundezentrum.de, E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de