Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde
Tierheilpraktikerin Claudia Nehls
Am Buchholz 3 33014 Bad Driburg-Dringenberg
Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334, Handy: 0173/51 57 633
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Vermisst und spurlos verschwunden

 

 

Rückblick auf meine Kindheit:

1977 verschwand unsere Beaglehündin Betty spurlos. Betty spielte mit anderen Hunden und lief mit mehreren Hunden eine Wiese hinunter, auf den unteren Teil hatte meine Mutter, die mit ihr im Park spazieren ging, keinen Einblick. Alle mit Betty spielenden Hunde kamen die Wiese wieder herauf, nur Betty nicht!

Betty kam nie wieder! Eine große Suchaktion folgte, der Park wurde stundenlang von allen Hundebesitzern abgesucht; Zeitungsanzeigen, Aushänge bei Tierärzten und Vermisstenmeldungen folgten: es gab nie wieder eine Spur von Betty. Ich telefonierte – ich war damals 11 Jahre alt – mit Versuchslaboren und versuchte, eine Spur, einen Hinweis zu bekommen, meine Betty wieder zu finden. Betty war auch tätowiert; doch nie wieder erreichte uns ein Hinweis auf Betty..

Heute:

Im Juni 2007 verschwand unser Kater Gremmlin spurlos. Gremmlin ist 7 Jahre alt, weiß, kastriert und taub. Gremmlin hat ein blaues Auge. Gremmlin hielt sich nur im Umkreis unseres abgelegenen Tierheilkundezentrums auf. Die nächste Hauptstraße ist 2 KM entfernt, ebenso der nächste Nachbar. Rad- und Wanderwege sowie Wiesen und Felder grenzen an unser Grundstück. Der Autoverkehr ist beschränkt auf wenige Fahrzeuge pro Tag. Gremmlin lief nie in den Wald, so, dass man Angst haben müsste, er wäre von Jägern erschossen worden. Unsere Jäger erschießen auch keine Katzen. Wir fragten natürlich trotzdem nach, ob ggf. eine Katze erschossen, eine Falle aufgestellt wurde. Nein!

Überfahren? Nein, schließen wir aus. Wir hätten zumindest Spuren von Gremmlin, wie Blut, Fell usw. finden müssen. Wildtiere? Diese gab es immer; und hätte sich Gremmlin wirklich mit einem Fuchs oder Waschbären angelegt, auch hier hätte es Spuren geben müssen; zumindest etwas weißes Fell, etwas Blut o. ä. hätten wir sehen müssen. Wir suchten weiträumig das umliegende Gelände mehrmals ab. Keine Spur von Gremmlin.. Gremmlin verschwand tagsüber, nicht nachts. Ich sah ihn zuletzt vormittags, dann nie wieder!

Dann:

Am 23.07.2007 verschwand unser Bic Mäc, ein roter einjähriger kastrierter Kater. Bic Mäc trug einen Irokesenschnitt, damit wir ihn besser von seinem Bruder Garfield unterscheiden können. 9 Tage keine Spur von Bic Mäc!

Es folge eine große Suchaktion, Zeitungsanzeigen, Aushänge im Tierheim, bei Tierärzten, Vermisstenmeldungen in der Gegend.

Ich gehe zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass beide Kater gestohlen wurden. Auch Betty wurde damals ganz bestimmt gestohlen. Gestohlen? Von wem? Waren es „nette normale“ Menschen, welche die Katzen einfach nur süß fanden und aus diesem Grunde mitnahmen? Oder steckt eine organisierte Kriminalität hinter dem Diebstahl? Sind Gremmlin und Bic Mäc von professionellen Tierfängern eingefangen worden, werden zu Rheumadecken verarbeitet oder landen in Versuchslaboren? Wurde Betty damals an ein Tierversuchslabor weitergeleitet?

Unsere Tiere laufen nicht weg, soviel ist sicher!

 

9 Tage später:

Bic Mäc sitzt wohlbehalten wieder vor unserer Türe.

Ein unbeschreibliches Gefühl, da ist der kleine Mann wieder, wohlbehalten, gepflegt, dicker als zuvor und ebenso lieb und anhänglich wie immer. Bic Mäc muss in einer Wohnung gewesen sein; nach 9 Tagen in der Wildnis sähe er ganz anders aus: dünner, struppiger, ausgehungert..

Nein: Bic Mäc ist nichts Schlimmes widerfahren, er ist ebenso vertrauensvoll uns Menschen gegenüber, wie er es immer war. Das Schicksal bleibt zwar ungeklärt, aber Hauptsache, er ist endlich wieder zu Hause.

 

Am 18.09.2007 ist auch unser Gremmlin wieder zurückgekehrtJ

 

Ungeklärt bleibt auch bei Gremmlin, was passiert ist..

 

Ich fange an – nach ziemlich genau 30 Jahren – jetzt erwachsen, mich wieder intensiv mit dem Thema der vielen vermissten Hunde und vor allem Katzen zu beschäftigen.

Ich lerne viele nette Menschen kennen, so die Tierversuchsgegner Puhlheim und verspreche mir selbst, dieses schreckliche Thema in meinem weiteren Leben nicht mehr zu vergessen. Ich möchte ein Stück dazu beitragen, dass die Menschen, auch wenn sie nicht betroffen sind, Augen und Ohren offen halten! Wenn wir alle für dieses Thema sensibilisiert werden, wenn alle Tierliebhaber kritisch und mit wachem Blick reagieren, hinterfragen, nur dann können wir alle dazu beitragen, dass das Thema Tierdiebstahl zumindest zurückgeht und nicht weiter zunimmt. In unserer Gesellschaft achtet jeder nur noch auf sich, dies muss sich ändern. Auch die Medien müssen ihren Teil hierzu beitragen; sie haben eine menschliche Verpflichtung, die vielen Tierliebhaber und Tierbesitzer aufzuklären. Aufzuklären, damit sie ihr Tier besser schützen können, aufzuklären, damit sie mit wachem Blick und nicht gleichgültig reagieren, wenn sie eigenartige Entdeckungen machen, eventuell Zeuge eines Tierdiebstahls werden. Fakten und Pressemitteilungen der Tierschützer müssen einen festen Platz in den Medien finden. Dem ist bisher nicht so: die Medien sehen zur Veröffentlichung nicht die gebotene Veranlassung; Pressemitteilungen der Tierversuchsgegner Puhlheim und der vielen anderen Tierschutzvereine werden nur selten veröffentlicht!

Ich möchte in regelmäßigen Abständen dieses Thema aufgreifen; Warnungen und neue Erkenntnisse veröffentlichen und so ein kleines Stück dazu beitragen, dass das Tierelend ein kleines bisschen weniger wird, dass Tiere in unserer Gesellschaft ein kleines bisschen mehr Würde erfahren.

Hier die neuesten Pressemitteilungen

der Tierversuchsgegner Puhlheim:

 

Katzenklau während Altkleidersammlungen

 

Neues Projekt der TVG-Pulheim: Haustierdiebstahl in Deutschland

 

Die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - Menschen für Tierrechte - hegen seit langem einen schrecklichen Verdacht. Gleich mehrmals fiel das Verschwinden von Hauskatzen zeitlich zusammen mit ominösen Sammelaktionen. Bundesweit warnen Sie bereits seit August 2003 vor Tierdiebstählen in Zusammenhang mit Altkleidersammlungen. Als ein Prospektverteiler in der Nähe von Frankfurt dabei gefasst wurde, wie er eine Katze angelockt und in seinen Rucksack gesteckt hatte. Dabei wurde das Tier so schwer verletzt, dass der anschließend aufgesuchte Tierarzt es nur noch von seinen Leiden erlösen konnte. Das neue Projekt des Vereins heißt "Haustierdiebstahl in Deutschland", dass von dem Mitglied, Michael Herrentals, und Webmaster der HP-Seite www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de vorgestellt wird. Auf den Internetseiten der Tierschützer werden auch die Methoden der Tierfänger beschrieben, die unter anderem Lebendfallen und Duftstoffe zum Ködern einsetzen sowie weitere Informationen über illegale Sammler und Tipps, was man tun kann, wenn das Haustier plötzlich verschwunden ist, veröffentlicht. So wurde bereits für die erste Kalenderwoche des Jahres 2007 eine Warnung für Porta Westfalica herausgegeben, ebenso für Hannover, Barsinghausen, Lemgo und Espelkamp. Kürzlich erst wurden die Orte um Bergisch-Gladbach besammelt und zur Zeit die Orte in und um Leverkusen, Rösrath, Köln und Bergheim von den ominösen Lumpensammlern aufgesucht. Höchstwahrscheinlich werden insbesondere die kleinen Ortschaften mit ruhig gelegenen Wohnsiedlungen rund um die großen Städte von den Sammlern bevorzugt. Deshalb sind die Tierschützer dringend auf Hinweise (deutschlandweit) aus der Bevölkerung angewiesen. Meldungen - möglichst mit dem Zettel der Sammlungsankündigung - an die unten angegebene Haus- oder Mail-Adresse senden. Tierfänger-Warnung gibt es aber auch für den Landkreis Heilbronn und Hohenlohekreis, sowie für Hamburg, Frankfurt, Erdmannhausen und Stadthagen. Deshalb appellieren die Tierschützer bundesweit an die Kommunen, derartige Haussammlungen flächendeckend zu verbieten. Ausdrücklich ruft Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierschutz-Organisation, die Bevölkerung zur Wachsamkeit bei Altkleidersammlungen auf und alle verdächtigen Beobachtungen sofort der Polizei und den Tierschützern zu melden. Das Augenmerk solle dabei nicht nur auf unaufgefordert abgestellte Wäschekörbe und Sammelbehälter gerichtet werden, sondern auch auf verdächtige Fahrzeuge, insbesondere Kombis und Lieferwagen mit auswärtigen Kennzeichen, die langsam durch Wohngebiete fahren. Straeten empfiehlt außerdem dringend, Haustiere mit Hilfe von Chip oder Tätowierungsnummer registrieren zu lassen. Das helfe zwar im Ernstfall nicht gegen Diebstahl, jedoch würden manche Tiere auch wieder ausgesetzt und gelangten mit Hilfe der Registrierung dann wieder nach Hause. Es sei verschiedentlich auch schon vorgekommen, dass nach einem Anruf von resoluten Tierhaltern bei der jeweiligen Sammlungsfirma die Katze am nächsten Tag wieder nach Hause gekommen sei. Meist aber existieren die Telefonnummern auf den Sammlungszettel nicht wirklich. Bei der großen Anzahl spurlos verschwundener Katzen handelt es sich ausschließlich um wohl genährte, ausgewachsene Tiere, die entweder in der abendlichen Dämmerung oder nachts verschwinden. Die Tierschützer vermuten, dass ihre Felle als so genannte "Rheumadecken", Pelzbesatz an Jacken, Mäntel und Stiefel und perfider Weise auch als Katzenspielzeug Verwendung finden.  Deshalb empfehlen sie Katzen - selbst bei größtem Protest! - die Nächte über im Haus zu halten! "Sollte dennoch das Haustier spurlos verschwinden und nach intensiver Suche nicht aufgefunden werden, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Lassen Sie sich nicht abweisen! Die Polizei ist verpflichtet Ihre Diebstahlsanzeige aufzunehmen," erklärt Straeten. Es sei völlig absurd, dass in oder mit den Sammelbehälter Tiere eingefangen werden. "Sie erfüllen lediglich eine Alibifunktion um auf privates Grundstück zu gelangen und evtl. den eigentlichen Tierfängern ein Zeichen zu setzen", so Straeten. "Niemand muss solche Sammelbehälter auf seinem Grundstück dulden und kann sie an den nächsten öffentlichen Platz oder an die Hauptstrasse stellen." Offen bleibt allerdings, ob die Sammler selbst zu den Tätern zählen oder ob diese Tierfänger Sammlungen abwarten, um keinen Verdacht zu erregen, wenn sie von Fahrzeugen aus die Gegend nach Haustieren auskundschaften.

 

Vermisste Tiere: Problem akut wie noch nie - Tiere unbedingt registrieren lassen - Kleidersammlungen melden

 

Die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - Menschen für Tierrechte appellieren einmal mehr Hunde und Katzen nicht unbeaufsichtigt ins Freie zu belassen. Hilfe der Bevölkerung ist gefragt. "Noch nie erhielten wir so viele Vermisstenmeldungen wie zu dieser Zeit. Die Anzahl der spurlos verschwundenen Haustiere ist seit April diesen Jahres deutlich angestiegen", erklärte Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierschutz-Organisation. "Dies ist mehr als besorgniserregend, weil derzeit insbesondere viele Katzen in Orten verschwinden, von wo wir keine Informationen über Altkleidersammlungen erhalten. Leider nehmen unsere Mitbürger und Mitbürgerinnen den Haustierdiebstahl in Zusammenhang mit Altkleidersammlungen immer noch nicht ernst", so der Tierschützer.  Die Tierschützer sind sehr sicher, dass Tierdiebe die Regionen wechseln, seit sie offiziell die Warnungen über die Presse und das Internet verbreiten. Deshalb sei es unbedingt erforderlich aus allen Städten und Orten Deutschlands Hinweise auf Sammlungen von  Kleidersammlungsfirmen zu erhalten. "Unser Mitglied Michael Herrentals hat sich die Mühe gemacht und viel Zeit investiert auf der Seite www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de ausführliche Informationen und Vordrucke zum downloaden zu veröffentlichen", so Straeten weiter. "So können Tierfreunde und Tierfreundinnen auf einfache Weise ihre eigenen Vermisstenmeldungen, Strafanzeigen, Warnblätter etc. erstellen aber auch detaillierte Hinweise auf Altkleidersammlungen an uns senden. Wir sind dringend auf die tatkräftige Unterstützung der Tierfreundinnen und Tierfreunde angewiesen. Ansonsten werden die Tierdiebe weiterhin in Orte abwandern, wo wir keine Informanten haben und munter weiter unsere Tiere klauen." Wichtig sei ebenfalls sein Haustier beim Tierarzt tätowieren oder mit einem Chip versehen zu lassen und gleichzeitig bei TASSO anzumelden bzw. zu registrieren. Die Dunkelziffer von vermissten Haustieren, die nicht registriert wurden, sei wesentlich höher als die offiziellen Zahlen, die zur Zeit ihren Höhepunkt erreicht hätten. Aufgefundene gekennzeichnete und registrierte Tiere hätten eher eine Chance wieder nach Hause zu gelangen. "Gleich bei der Kastration sollte man sein Haustier kennzeichnen und registrieren lassen. Leider gibt es immer noch verantwortungslose Katzenbesitzer, die ihre Tiere nicht vom Tierarzt unfruchtbar machen lassen. Sehr viel Tierelend könnte dadurch verhindert werden", gibt der Tierschützer zu bedenken.  

Die Tierschützer danken all jenen, die sehr aufmerksam sind und ihnen Kleidersammlungen sowie verdächtige Fahrzeuge samt Fahrzeugtyp und Kennzeichen melden. Bitten aber gleichzeitig auch auf Freunde, Kollegen, Verwandte und Bekannte einzuwirken, damit der Kreis der aufmerksamen Tierfreunde permanent größer wird und Tierdiebe keine Chance mehr haben ihr schmutziges Geschäft mit dem Leid von Tieren UND ihren Familienmitgliedern fortzuführen.  

 

Die Tierversuchsgegner Puhlheim warnen vor Anrufern

mit neuer Masche: Tierfänger am Telefon?

 

Wie die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - MENSCHEN FÜR TIERRECHTE - mitteilen, hat in den vergangenen Wochen mehrmals eine angebliche "Werbefirma" versucht, sich über den Besitz von Haustieren Informationen zu verschaffen. "Wir gehen davon aus, dass sich hinter der angeblichen Werbefirma Tierfänger verstecken, die mit einer neuen Masche vorgehen," vermutet Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierschutz-Organisation. "Unter dem Deckmantel einer Umfrage zur Haushaltsführung kundschaften Anrufer aus, wer Haustiere hält", erklärt der Tierschützer Straeten. So habe ein Mitglied des Vereins kürzlich einen Anruf von einer angeblichen Werbefirma erhalten. Die Anruferin wollte wissen, ob ein Mann im Haushalt sei, wie viele Personen im Haushalt lebten und ob Haustiere vorhanden seien. Als das Mitglied kein Interesse zeigte, wurde aufgelegt, die Rufnummer war unterdrückt.  "Nur einen Tag später hat erneut im Postzahlenbereich 5 eine "Marktforschungsumfrage" stattgefunden. Diesmal sogar im Erftkreis, so Straeten. Gefragt wurde wieder, bei unterdrückter Rufnummer, nach einem Mann im Haus, der Anzahl der im Haus lebenden Personen und nach Haustieren. Ähnliche Anrufe erhielten auch Personen aus anderen Bundesgebieten. Unter anderem habe die vierte Frage gelautet, ob man eine Katze hat. Als die angerufene Person sagte, dies sei eine Katzenfängermasche und sie würde gern wissen, um was für eine Firma es sich genau handele, wurde aufgelegt.

"Wir warnen alle Personen, die ebenfalls solche dubiosen Anrufe erhalten, auf keinen Fall Auskunft zu erteilen", so der Tierschützer. Zumal in den letzten Wochen ausgerechnet im Rhein-Erftkreis enorm viele Katzen verschwunden seien. Insbesondere die kleinen Orte um Bergheim, Bedburg, Brühl, Kerpen, Hürth, Erftstadt, Elsdorf, Pulheim, Frechen, Köln, Leverkusen und Bergisch-Gladbach wurden immer wieder von Katzenfängern heimgesucht. Gleichzeitig fanden auch wieder Altkleidersammlungen statt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:

www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de

Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
Ordensstr. 22 
D - 50129 Bergheim-Auenheim
Redakteurin TIER-INFO: Trudi Straeten
Vorsitzender: Gerd Straeten
sowie Mitglied im Internet(z)werk für Tiere/ IfT Deutschland
Mail-Adresse: Tierinfo@gmx.de
HP: www.tierversuchsgegner-pulheim.de 
www.ift-onlinezentrale.de , www.tigerschutz.de
www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de

 

Bei uns fand weder eine Kleidersammlung statt (hierfür ist es viel zu abgelegen), noch erhielten wir zuvor dubiose Anrufe. Bei einem Nachbarn, ca. 3 KM entfernt, sind in den letzten Monaten auch 4 Katzen verschwunden. Des Weiteren erhielt ich viele Anrufe aus unserer Gegend, dass Katzen spurlos verschwunden sind. Ein Mann berichtete mir, sein Yorkshire Terrier sei über den Gartenzaun hinweg gestohlen worden.. Beschäftigt man sich mit dem Thema Tierdiebstahl, so kann man kaum glauben, wie verbreitet dieses Thema weitgehend hinter verschlossenen Türen ist. Die Dunkelziffer wird weitaus höher sein, als die registrierten Tiere, davon gehe ich aus. Die wenigsten Tierhalter erstatten Anzeige und gehen in die Öffentlichkeit mit Vermisstenmeldungen; die meisten Tiere verschwinden still und heimlich..

Viele Tiere werden zu Tode gequält, oder einfach erschlagen; sie erfahren einen qualvollen Tod.

Andererseits werden Tiere einfach ausgesetzt:

Als wir im Tierheim die Vermisstenanzeige unserer Kater aushingen, trafen wir den roten kastrierten Kater Dicki: Dicki wurde an der B 64 Ausfahrt/Einfahrt Bad Driburg im hintersten Gestrüpp in einer viel zu engen Transportkiste (ca. 2 KM entfernt vom Tierheim Bad Driburg!!) ausgesetzt.

Dicki sollte nicht gefunden werden; es ist nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass zufällig Bauarbeiter an diesem Tag dort beschäftigt waren und Dicki ganz weit im hintersten Gestrüpp stehend auffanden. Sie brachten ihn am Mittwoch, den 25.07.2007 ins Bad Driburger Tierheim; wir nahmen ihn am darauffolgenden Samstag sofort mit nach Hause. Vielleicht kann ein Leser Hinweise zu Dicki geben? Ich würde gerne etwas mehr von seiner Vorgeschichte wissen. Dickis Kennzeichen sind: ein verkrüppeltes rechtes Öhrchen (wohl Kampfverletzung mit anderem Kater) und mehrere kleine schwarze Punkte auf der Lippe sowie um die Augen; er hat ein sehr schlechtes Gebiss und zwei abgebrochene Fangzähne; Dicki ist schätzungsweise im mittleren Alter; wir wissen es aber nicht genau; da seine Vorgeschichte völlig unbekannt ist. Ich könnte mir vorstellen, dass er früher Freigänger war und die letzten Jahre ggf. bei älteren Leuten sehr verwöhnt wurde. Vielleicht musste die ältere Dame/der ältere Herr ins Altersheim, vielleicht sind sie auch gestorben. Vielleicht haben die Hinterbliebenen ihn einfach ausgesetzt? Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ein wenig mehr über Dicki erfahre, da er nicht ganz gesund ist. 

 

 

Empfehlenswerte Links:

 

www.tvg-pulheim.de

www.katzensuchdienst.de

www.Ausreisser.de

http://zergportal.de

 

www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de

http://www.tiernotruf.org

http://www.europetbase.org/online_registrierung.htm

http://www.petmaxx.com/?lstLanguage=de-de

http://www.katzensuchdienst.de/Katze/Geschichten03.html